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OPTIONEN ZU STELLANTRIEBEN
Elektronik für Analogansteuerung mit selbständig-automatischer Stellwegerfassung,
für Schubantriebe 0,5 kN bis 15 kN, 1~50 Hz/24 V
Grundfunktionen:
Die Elektronik ermöglicht die Adaption der Antriebe an nahezu alle gängigen
Stellglieder, ohne dass ein manueller Abgleich oder eine Justierung der Endstellungen
notwendig sind.
Das Gerät ermittelt nach dem ersten Einschalten automatisch den maximalen
Hub des Ventils, indem es beide Endstellungen anfährt und die Wegstrecke
abspeichert. Danach ist das Ventil justiert und einsatzbereit.
Wird vorher die Versorgungsspannung ausgeschaltet, beginnt der Antrieb nach dem
Wiedereinschalten erneut zu initialisieren, bis der komplette Vorgang abgeschlossen
ist. Ein direkt am Getriebe angebrachter Hallsensor ermittelt verschleissfrei
den jeweiligen Hub bzw. die Stellung des Ventils. Durch die rein digitale Erfassung
des Stellweges ist eine hohe Wiederholgenauigkeit der Ventileinstellung gewährleistet.
Die Elektronik erkennt, ob sich der Ventilsitz im Laufe der Zeit ändert und
korrigiert die Nullstellung so, dass immer ein dichtes Schliessen gewährleistet
ist. Damit ist sichergestellt, dass den Sollwerten 0% und 100%
immer eine mechanische Ventil- oder Klappenstellung 0% und 100%
entspricht. Eine Verschiebung des Nullpunktes durch Temperaturdrift ist ausgeschlossen.
Ansteuerung des Antriebs:
Der Antrieb bzw. die Elektronik kennt zwei Betriebsarten; den analogen Stellbetrieb
mit einer Sollwertspannung von 0 ... 10 V und den 3-Punkt-Betrieb. Im 3-Punkt-Betrieb
wird dem Antrieb über die Beschaltung der Klemmen B und W
mit 24 V AC der Stellbefehl Auf oder Zu gegeben. Im analogen
Betrieb wird eine Eingangsspannung von normalerweise 0 ... 10 V in einen Ventilhub
von 0 ... 100% umgesetzt. Anstelle der 0 ... 10 V können auch 0 ... 20 mA
oder 4 ... 20 mA verwendet werden. Sequenzschaltungen im analogen Betrieb sind
möglich, da der komplette Ventilhub auch Eingangsspannungen von z.B. 0 ...
4 V oder 6 ... 10 V zugeordnet werden kann.
Zusätzlich sind im analogen Stellbetrieb die Klemmen B und
W für Frostschutzsteuerungen verwendbar. In beiden Betriebsarten ist
der Ventil-Nullpunkt - also Links- oder Rechtsanschlag des Antriebs - bei 0 V
frei wählbar. Auch nach dem Einbau kann der Nullpunkt durch einfaches Umstellen
des Betriebsschalters geändert werden, ohne dass ein Abgleich notwendig ist.
Alle notwendigen Justierungen erledigt der Antrieb automatisch.
Stellanzeige:
Durch eine Zusatzplatine kann die aktuelle Stellung des Antriebs von 0% ... 100%
über eine genaue Stellanzeige 0 ... 10,0 V (max. 5 mA) angezeigt werden.
Das Stellsignal ist invertierbar. Damit ist es möglich, einem Ventilhub von
0% eine Ausgangsspannung von 10 V zuzuordnen.
Ein abschaltbarer 25-Stunden-Reset kann dazu benutzt werden, jeden Tag einmal
das Ventil kurz zu bewegen, um ein Festgehen der Ventilmechanik (z.B. im Sommerbetrieb)
zu verhindern.
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